Jahrelang haben Sie Ihre Kontonummer verwendet. Hatten sich die Nummer eingeprägt. Und dann, ab Februar 2016, kam die IBAN. Und was hat es mit dem BIC auf sich? Alter Wein in neuen Schläuchen oder doch eine tiefgreifende Änderung?

Die IBAN

Die Abkürzung „IBAN“ steht für den englischen Ausdruck „International Bank Account Number“, auf deutsch „Internationale Bankkontonummer“. Sinn und Zweck der Einführung dieser neuen „Kontonummer“ war, die Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs einheitlicher zu gestalten und Fehlerquellen auszuschließen. Wenn Sie sich die IBAN ansehen, werden Sie feststellen, dass die IBAN gar nicht so kompliziert ist, wie sie auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Am Anfang steht das aus zwei Buchstaben bestehende Länderkürzel. Für deutsche Konten steht dort immer „DE“. Danach folgt eine zweistellige Prüfziffer. Diese wird für jede IBAN individuell berechnet. Anschließend folgen die „alte“ Bankleitzahl und Ihre „alte“ Kontonummer. Eine deutsche IBAN hat immer 22 Stellen, bei ausländischen Konten sind auch längere oder kürzere IBANs möglich. Ist Ihre Kontonummer kurz, wird der Raum zwischen „Bankleitzahl“ und „Kontonummer“ mit Nullen aufgefüllt.

Die IBAN

Der BIC

„BIC“ ist ebenfalls eine Abkürzung und steht für „Business Identifier Code“ und entspricht einer internationalen Bankleitzahl. Die gute Nachricht lautet: Den BIC benötigen Sie nur bei Zahlungen, die den Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) verlassen, beispielsweise in die USA oder die Türkei. Für Transaktionen innerhalb Deutschlands benötigen Sie den BIC daher nicht. Wenn Sie sich bei einer Transaktion einmal unsicher sind, geben Sie den BIC vorsichtshalber mit an.

Sie müssen sich bei der Verwendung von IBAN und BIC also gar nicht so sehr umgewöhnen. Falls Sie doch einmal nur Kontonummer und Bankleitzahl zur Verfügung haben, finden Sie hier unseren IBAN-Rechner. Dieser berechnet Ihnen schnell und unkompliziert die korrekte IBAN eines Kontos.