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Früh übt sich

Musik ist faszinierend. Jeder Mensch auf dieser Welt hat eine Melodie, die ihn begeistert, motiviert, beruhigt oder auf andere Art berührt. Schon vor unserer Geburt können wir Musik hören und bald danach fangen wir selbst an, Töne zu erzeugen. Mit der eigenen Stimme, der ersten Rassel oder was sich eben sonst gerade dazu eignet. Wer sein Kind hierbei unterstützen will, kann mit Früherziehung die musikalische, kreative oder kommunikative Entwicklung seines Kindes fördern.

Ein traditionsreiches Haus

Mitten in der Mainzer Altstadt liegt eine kleine Oase. Nur eine Fassade und ein Tor trennen die für die Mainzer Altstadt typische Straße von einem parkähnlichen Innenhof mitsamt Teich, den man so hier nicht vermuten würde. Es ist ein Ort, an dem man bleiben möchte. Hier ist der Musikverlag Schott Music GmbH & Co KG seit 1792 zu Hause. Auch im Inneren des Gebäudes merkt man schnell, dass hier ein besonderer Ort ist. Die Räumlichkeiten strahlen etwas Altehrwürdiges aus, dennoch wirken sie ganz und gar nicht altbacken. Musikalische Relikte aus vergangenen Zeiten erinnern an die reichhaltige Unternehmensgeschichte, welche die Unternehmensgruppe Schott Music zu einem der weltweit führenden Musik- und Medienverlage gemacht hat. Dazu trägt auch das Institut für elementare Musikerziehung mit den vielfältigen musikalischen Früherziehungsprogrammen seinen Teil bei. Denn selbst der berühmteste Musiker hat einmal klein angefangen.

Musikalische Früherziehung seit 25 Jahren

Institut für elementare MusikerziehungDas bekannteste dieser Angebote dürfte „Musikgarten“ sein. Musikgarten ist ein Eltern-Kind-Konzept zur elementaren Musikerziehung, das in Deutschland seit 25 Jahren große Verbreitung gefunden hat. Entwickelt wurde es von Frau Dr. Lorna Lutz Heyge bereits in den 1970er Jahren. Musikgarten baut darauf auf, dass alle Kinder musikalisch sind. „Nach Altersgruppen unterteilte Musikgarten-Phasen fördern die motorische, verhaltensbezogene, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder und bringen nebenbei noch Spaß beim Musizieren“, erklärt Vanessa Teixeira, Geschäftsführerin des IfeM. Kinder können sich dabei ganz ungezwungen und mit allen Sinnen – Hören, Sehen, Fühlen – dem Thema Musik nähern. Auch Riechen und Schmecken ist kein Problem, denn die Instrumente sind selbstverständlich absolut kindgerecht. Um den jeweiligen Entwicklungsphasen der Kinder zu entsprechen, teilt sich das Musikgarten-Konzept in drei Phasen auf. Die Kleinsten machen ihre ersten Erfahrungen im „Musikgarten fürInstitut für elementare Musikerziehung Babys“ bis zum Alter von 18 Monaten noch überwiegend auf dem Arm der Eltern. Die Kinder hören Musik, zu der sich die Eltern bewegen, und nehmen sie auf diese Weise ganz individuell wahr. Ab dem Alter von 18 Monaten bis zu drei Jahren lernt der musikalische Nachwuchs im „Musikgarten Phase 1“, Sprache und Bewegung bewusst einzusetzen. Ab 3 Jahren werden im „Musikgarten Phase 2“ auch Geschichten erzählt, gesungen und gespielt. „Unsere Kursleiter sorgen immer für ein vertrautes Umfeld, in dem sich die Kinder wohlfühlen. Dadurch wissen sie, was sie erwartet und der Lerneffekt ist noch größer“, erklärt Thomas Blum, ebenfalls Geschäftsführer des IfeM. Mit Erreichen des Kindergartenalters sind die Nachwuchsmusiker dann bereit für den „Musikkindergarten“. Die Rolle der Eltern nimmt weiter ab und die Kleinen machen in den Kita-Gruppen unter Anleitung einer erfahrenen Musik-Lehrkraft oder einer Erzieherin oder eines Erziehers weitere musikalische Erfahrungen ohne ihre Eltern.

Stetig wachsendes Fortbildungsangebot

Institut für elementare MusikerziehungDamit möglichst viele Kinder an der musikalischen Früherziehung teilnehmen können, besteht die Hauptaufgabe des IfeM darin, Kursleiter deutschlandweit auszubilden und die passenden Unterrichtsmaterialien im Online-Shop unter www.ifem-shop.info bereitzustellen. Dazu gehören Lehrer-/Kursleiteranleitungen, Unterrichtshefte, CDs oder eben auch zum Beispiel Rasseln, Glöckchen und Trommeln. Als Tochterfirma von Schott Music kann das Institut für Institut für elementare Musikerziehungelementare Musikerziehung dabei auf jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz zurückgreifen und erweitert das Fortbildungsangebot in den Bereichen der musikalischen Früherziehung, Musik in Kita & Krippe sowie auch zum Beispiel für Musik mit Senioren stetig.

Förderung von Kindertagesstätten

Institut für elementare MusikerziehungNeben der Ausbildung von Kursleitern setzt sich das IfeM auch für die Förderung des Musikunterrichts in wechselnden Kindertagesstätten ein. Im Jahr 2017 werden vier Kindertagesstätten in Mainz unterstützt, indem die Erzieherinnen und Erzieher zusätzliche musikalische Seminarimpulse erhalten und den Kindertagesstätten je ein Musikinstrumentenpaket und die entsprechenden Liederbücher gestellt werden.  Ziel hierbei ist es, über die wöchentliche Begleitung durch eine qualifizierte und erfahrene Musikkindergarten-Lehrkraft den Kindergärten zu ermöglichen, Musik in der Kita-Praxis zu erleben und zukünftig eigenständig weiter anbieten zu können. Um möglichst viele Kinder zu fördern, erfolgt ein jährlicher Wechsel. „Der Musikunterricht kommt bei den Kindern immer sehr gut an. Für viele Kinder ist er etwas Besonderes und zeigt uns, dass leider nicht alle Kinder im privaten Rahmen Zugang zu Musik erhalten“, erklärt Vanessa Teixeira.

Das Institut für elementare Musikerziehung leistet somit auch einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag. Wenn auch Sie Ihr Kind Institut für elementare Musikerziehungmit den positiven Einflüssen von Musik in vielfältiger Weise fördern wollen, finden Sie weitere Informationen zu qualifizierten und lizenzierten Musikgarten-Lehrkräften in der Musikgarten-Lehrerdatenbank auf der IfeM-Website unter www.ifem.info/musikgarten.

Wenn Sie selbst über musikalische Vorkenntnisse verfügen und sich vorstellen können, zukünftig Musikgarten-Kurse anbieten oder Musik in Kitas unterrichten zu wollen, so können Sie sich über das Musikgarten-Fortbildungsprogramm oder andere Seminare zur musikalischen Früherziehung auf der Internetseite des Instituts für elementare Musikerziehung informieren: www.ifem.info.

Von |2017-10-23T17:00:11+00:0023. Oktober 2017|Junge Leute, Mittelstand|

Über den Autor:

Daniel Hörner
Kommunikationsreferent. Berichtet aus unseren Geschäftsstellen und über unsere Aktivitäten in Rheinhessen. Immer auf der Suche nach aktuellen Verbrauchertipps für Sie.