Unternehmen und Privatleute haben etwas gemeinsam: Beide handeln nicht in einem abgeschotteten Vakuum. Ihr Handeln hat Auswirkungen auf Andere in der Gesellschaft und auch auf unsere gemeinsame Umwelt. Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass die Auswirkungen, die ein einzelner Akteur verursacht, bei einem Unternehmen fast immer stärker sind, als bei privaten Verbrauchern. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung. Das gilt insbesondere für den Umgang mit Ressourcen, wie zum Beispiel in der Produktion von Energie. Viele der Rohstoffe, die wir verwenden, um unseren Energiebedarf zu decken, sind endlich. Zwar wird ein immer größerer Teil unseres Bedarfs durch erneuerbare Energien abgedeckt, unabhängig von fossilen Rohstoffen, also Kohle, Öl und Gas, sind wir aber noch lange nicht. Wir sind uns des Werts dieser Rohstoffe bewusst. Zu einem gegenüber der Gesellschaft verantwortungsbewussten Handeln gehört für uns daher auch ein entsprechender Umgang mit Rohstoffen und Energie.

Aus diesem Grund setzt die Sparkasse Mainz seit Jahren zu 100 Prozent auf Ökostrom. Zudem wird in allen eigenen Immobilien der Sparkasse Mainz seit dem 01. Januar 2016 ausschließlich Ökogas zur Heizung und Warmwassergewinnung eingesetzt. Auch die Versorgung des Hauptstellen-Komplexes, der das Beratungscenter Münsterplatz in der Bahnhofstraße beherbergt, wurde aus Effizienzgründen schon vor Jahren von Öl und Gas auf Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung umgestellt.

Nachhaltigkeit zeigt auch der Neubau des Beratungscenters Oppenheim, das seit dem Jahr 2016 das Banking-Angebot und die Beratungskompetenz im südlichen Teil des Geschäftsgebiets der Sparkasse Mainz erweitert. Schon bei der Standortwahl wurde darauf geachtet, dass keine neue Fläche zur Bebauung ausgewiesen werden muss. Denn nachhaltiges Handeln beginnt bereits bei der Planung. Durch die verkehrsgünstige Lage des Standorts wird auch der CO2-Ausstoß der ankommenden und abfahrenden Fahrzeuge verringert. Auf dem Dach des Beratungscenters Oppenheim ist eine Photovoltaikanlage installiert, die eine Einsparung von 11,11 Tonnen CO2 pro Jahr ermöglicht. Zur Beleuchtung wird tageslichtgesteuerte und bewegungsabhängige LED-Beleuchtung verwendet, die zudem energieeffizient arbeitet. Vergleichend zu einem Wohngebäude konnte so der KfW-70-Standard eingehalten werden. Die Anforderung des gesetzlich geforderten Mindestwerts der Energieeinsparverordnung wird um 30 Prozent unterschritten. Erste Schritte zur Verbesserung der Energiebilanz des Fuhrparks sind ebenfalls schon erfolgt.

Nachhaltig – auch im Verbund

Doch nicht nur bei der Sparkasse Mainz, auch bei den Verbundpartnern wird ein ressourcenschonender Umgang mit Energie gelebt. So bietet die DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen, mehrere Fonds an, die ausschließlich in Unternehmen und Staaten investieren, die nach festgelegten ökologischen und ethischen Grundsätzen wirtschaften. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen, die auf erneuerbare Energien setzen oder Firmen, die sich sozial für ihre Mitarbeiter oder die Gesellschaft engagieren, wie auch Staaten, die sich eine zukunftsorientierte Klimaschutzpolitik auf die Fahne schreiben. Als Stimme der Anleger nutzt die DekaBank Hauptversammlungen dazu, Impulse für nachhaltige Unternehmensführung zu setzen. Im Rahmen ihres nachhaltigen Bankbetriebs achtet die DekaBank gezielt darauf, den eigenen ökologischen Fußabruck so klein wie möglich zu halten und lässt sich dazu regelmäßig extern überprüfen.

Im Februar 2017 hat auch die DAL, die Deutsche Anlagen-Leasing, ihre neue Hauptverwaltung in Mainz bezogen. Als „Kompetenzcenter Energie“ der deutschen Sparkassen erfüllt die DAL den Nachhaltigkeits-Anspruch mit dem Neubau konsequent: Die Heizung/Kühlung des Gebäudes erfolgt über eine hauseigene Geothermie-Anlage und der Großteil des benötigten Stroms wird über eine auf dem Dach installierte Photovoltaik-Anlage erzeugt. Auch bei den Parkplätzen denkt die DAL an die kommenden Generationen. So sind ausreichend PKW-Stellplätze mit Lademöglichkeiten für Elektroautos ausgerüstet. Fahrradstellplätze sind ebenfalls zum Aufladen von E-Bikes vorbereitet. Durch die professionelle Begleitung nachhaltiger Investitionsprojekte ermöglicht die DAL darüber als Partner des Mittelstands und der Sparkassen unter anderem den gezielten Ausbau erneuerbarer Energien sowie des emissionsarmen Schienenverkehrs.

Auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) versteht Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil ihrer Geschäftspolitik. Dazu strebt sie eine Ausrichtung auf Projekte Produkte und Dienstleistungen an, die eine positive Nachhaltigkeitswirkung haben. Möglichst allen Kundengruppen und in allen Anlageklassen sollen nachhaltige Investments angeboten werden. Der Ressourcenverbrauch der LBBW soll weiter optimiert werden. Bei der Reduzierung der verursachten CO2-Emissionen legt sie den Schwerpunkt auf den Energieverbrauch und den Dienstreiseverkehr. Damit trägt auch die LBBW gezielt zur Schonung des Ökosystems bei.

Sie wollen auch selbst mehr für die Umwelt tun und Ressourcen schonen? Schauen Sie doch mal bei unseren Verbrauchertipps vorbei. Dort finden Sie hilfreiche  Ideen mit denen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen.