Sparkasse Mainz hält in 2015 das Ergebnisniveau der Vorjahre.

Wichtiges aus 2015:

– Die Sparkasse Mainz erzielte 2015 ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 19,1 Millionen Euro. Damit bewegt sie sich weiterhin auf dem Niveau der erfolgreichen Vorjahre.
– Die Durchschnittsbilanzsumme legte um 2,0 Prozent auf 2,098 Milliarden Euro zu.
– Das Gesamtvolumen der Kundenkredite stieg um 6,8 Prozent. Hierzu trug neben einem weiterhin dynamischen Wachstum im Privatkundensegment (plus 5,8 Prozent) vor allem ein deutlicher Anstieg bei den Unternehmenskrediten bei (plus 8 Prozent).
– Das Wachstum bei den Kundeneinlagen beschleunigte sich ebenfalls. Das Volumen der Einlagen nahm insgesamt um 6,6 Prozent zu.
– Der Provisionsüberschuss konnte 2015 mit einem Plus von 5,1 Prozent gesteigert werden.
– Vor allem das Wachstum bei der Zahl der Girokonten hält weiterhin an.

Rückblick 2015 und Ausblick 2016

Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz, zieht im Rückblick auf 2015 eine positive Bilanz: “Im vergangenen Jahr haben wir einen Veränderungsprozess eingeleitet, der unsere Sparkasse weiter gut aufstellt für eine erfolgreiche Zukunft. Wir haben auch schon wichtige Meilensteine erreicht. Zum Beispiel den Aufbau unseres neuen Kunden-Servicecenters, das als zusätzliche, multikanal erreichbare Geschäftsstelle von unseren Kunden auch über die üblichen Geschäftszeiten hinaus sehr gut angenommen wird. Das in 2015 erreichte wirtschaftliche Ergebnis ist angesichts der aktuellen Herausforderungen unserer Branche gut. In einer anhaltenden Phase niedriger Zinsen, kostenintensiver Regulierung und umfangreicher Investitionen in die Zukunft können wir damit sehr zufrieden sein. Mit Blick auf die Rahmenbedingungen können wir in den kommenden Jahren jedoch nicht ohne weiteres eine Fortschreibung dieser Entwicklung erwarten.“

Im Jahr 2016 wird sich der Wandel in der Sparkasse Mainz fortsetzen. So wird unter anderem Mitte des Jahres das neue Kompetenzzentrum in Oppenheim bezogen. Hier wird es künftig ein deutlich erweitertes Angebot für die Kunden geben. Alle Beratungsdienstleistungen der Sparkasse Mainz werden vor Ort verfügbar sein. „Hier geht es uns um die passende Balance zwischen physischer Präsenz im Geschäftsgebiet und den von unseren Kunden immer stärker nachgefragten digitalen Dienstleistungen“, so Mühl weiter. „Beides wird von unseren Kunden gefordert und unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche bestmöglich miteinander in Einklang zu bringen. Gerade eine moderne Sparkasse muss sowohl die digitalen Wege mitgehen als auch eine Sparkasse zum Anfassen bleiben.“

Die nach wie vor steigende Zahl der Girokonten sowie die zunehmenden Volumina bei Krediten und bei den Einlagen belegen ein auf hohem Niveau weiter wachsendes Kundenvertrauen. Auch Direktbefragungen der Kunden der Sparkasse Mainz zeigen beste Zufriedenheitswerte.

Durchschnittsbilanzsumme:

Getragen vom Wachstum bei Privat- wie auch Unternehmenskrediten sowie bei den Einlagen nahm die Durchschnittsbilanzsumme um 2,0 Prozent auf 2,098 Milliarden Euro zu (Vorjahr 2,056 Milliarden Euro).

Betriebsergebnis:
Mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung von 19,1 Millionen Euro konnte das gute Ergebnis des Vorjahres (19,3 Millionen Euro) fast erreicht werden. In Relation zur Durchschnittsbilanzsumme ergibt sich ein Betriebsergebnis von 0,91 Prozent. Damit bewegt sich die Sparkasse Mainz betriebswirtschaftlich weiterhin auf einem soliden Niveau.

Provisionsüberschuss:

Der Provisionsüberschuss blieb weiterhin eine stabile Säule des Betriebsergebnisses. Im Jahr 2015 wuchs er um 5,1 Prozent und erreichte damit einen Wert von 14,3 Millionen Euro.

Verwaltungsaufwand::

Der Aufwand für Personal legte im Jahresvergleich um moderate 1,2 Prozent zu. Der Sachaufwand stieg um 6,1 Prozent an. Wesentliche Treiber dieses Kostenanstiegs waren unter anderem die zusätzlichen Belastungen durch die Bankenabgabe und die Pflichtbeiträge zur europäischen Einlagensicherung sowie Investitionen in die IT-Infrastruktur.

Jahresüberschuss:

Nach zu erwartenden Steuern und Bewertungen konnte der Jahresüberschuss der Sparkasse Mainz voraussichtlich mit 2,0 Millionen Euro stabil gehalten werden. Die Eigenkapitalquote stieg zum 31.12.2015 mit 15,0 Prozent erneut an. Diese solide Kapitalausstattung bildet damit vor dem Hintergrund der erhöhten Anforderungen durch Basel III auch weiterhin die Basis für eine zuverlässige Kreditversorgung von Unternehmen und Privatkunden in der Region. Für 2015 wird die Sparkasse Mainz erneut eine Ausschüttung an ihre Träger leisten.

Mitarbeiter:

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrug zum Ende 2015 457 und entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr (463) nahezu unverändert. Auch die Zahl der Auszubildenden (35) blieb im Jahresvergleich relativ konstant.

Weitere Angaben zur Geschäftsentwicklung 2015

Kreditgeschäft:

Im Jahr 2015 wuchs das Kreditgeschäft deutlich an. Das Kreditvolumen nahm um 6,8 Prozent zu und erreichte damit einen Gesamtwert von gut 1,48 Milliarden Euro. Neben der weiterhin positiven Entwicklung bei privaten Baufinanzierungen trug zu diesem Ergebnis vor allem die kräftig gewachsene Nachfrage nach Unternehmenskrediten bei. Hier lag das Plus gegenüber dem Vorjahr bei 8 Prozent. Die Sparkasse Mainz begleitet weiterhin als zuverlässiger Partner die regionale Wirtschaft bei ihrer Investitions- und verstärkten Bautätigkeit.

Einlagengeschäft:

Auch bei den Einlagen trugen Unternehmenskunden weiterhin mit plus 9,7 Prozent spürbar zum deutlichen Wachstum bei. Insgesamt stiegen die Kundeneinlagen um 6,6 Prozent auf rund 1,73 Milliarden Euro an. Nach wie vor stehen dabei Sichteinlagen im Fokus unserer Kunden.

Wertpapiere:

Auch 2015 waren wir mit der Entwicklung des Wertpapierumsatzes zufrieden. Die Entwicklung der einzelnen Segmente zeigte sich dabei sehr differenziert. Rückgängen bei Renten- und Dividendenwerten standen Zuwächse beim Umsatz mit Investmentanteilen gegenüber.

Zinsspanne:

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist der minimale Rückgang der Zinsspanne von 2,07 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme in 2014 auf 2,02 Prozent in 2015 als zufriedenstellend zu bewerten.