Wichtiges aus 2014:

– Mit 19,3 Millionen Euro lag das Betriebsergebnis vor Bewertung in 2014 knapp unterhalb des bisherigen Rekordwertes von 19,4 Millionen Euro in 2012. Im Jahr 2013 hatte das Ergebnis die Höhe von 18,6 Millionen Euro erreicht.
– Die Durchschnittsbilanzsumme betrug 2,056 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent an.
– Eine stabile Entwicklung zeigte sich bei den Ausleihungen. Die Gesamtsumme der Kundenkredite – ohne öffentliche Haushalte – nahm um 2,5 Prozent zu. Dabei war in 2014 bei Privatkunden und Unternehmen ein differenziertes Bild zu beobachten. Während im Unternehmensbereich die Kreditsumme nahezu auf Vorjahresniveau lag, verzeichnete das Privatkundensegment mit einer Zunahme um 5,3 Prozent ein weiterhin dynamisches Wachstum.
– Die Kundeneinlagen nahmen insgesamt um 4,6 Prozent zu.
– Beim Provisionsüberschuss konnte 2014 erneut ein Zuwachs verzeichnet werden.
– Eine positive Entwicklung gab es auch weiterhin bei den Girokontenmodellen. Der Kontenbestand verzeichnete hier auch 2014 ein deutliches Wachstum.

Sparkasse Mainz: Bilanz und Wichtiges aus 2014

Für die Sparkasse Mainz war 2014 ein weiteres Jahr soliden Wachstums. Sowohl bei Bilanzsumme und Betriebsergebnis als auch bei Einlagen und Ausleihungen wurden moderate bis deutliche Zuwächse erzielt. „Diese wirtschaftlich gesunde Ausgangsbasis versetzt uns in die Lage, anstehende Herausforderungen unserer Branche gezielt anzugehen und die Zukunft unseres Hauses aus einer starken Position heraus aktiv zu gestalten. Unser Eigenkapital und unsere Reserven können durch dieses Ergebnis weiter ausgebaut werden“, so Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz. Auch 2014 blieben niedrige Zinsen und zunehmende Vorgaben des Gesetzgebers wesentliche Herausforderungen. Insbesondere die weitere Umsetzung der unter dem Namen Basel III bekannten Regelungen stand im abgelaufenen Jahr im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich unter anderem um Vorgaben, welche die Ausstattung von Finanzinstituten mit Eigenkapital betreffen. Die Umsetzung dieser Richtlinien führt zu einer Vielzahl neu einzuführender Prozesse und Kennzahlen und verursacht somit einen erheblichen personellen Mehraufwand. Diese zusätzlichen Belastungen entstehen auch für Institute wie die Sparkasse Mainz, die beim Eigenkapital bereits solide aufgestellt sind.

Durchschnittsbilanzsumme:

Durch den ungebrochen starken Kundenzuspruch konnte die Durchschnittsbilanzsumme um 1,3 Prozent auf 2,056 Milliarden Euro ausgeweitet werden (Vorjahr 2,029 Milliarden Euro).

Betriebsergebnis:

Das Betriebsergebnis vor Bewertung wurde von 18,6 Millionen Euro in 2013 auf 19,3 Millionen Euro in 2014 gesteigert. In Relation zur Durchschnittsbilanzsumme ergibt sich daraus ein Betriebsergebnis von 0,94 Prozent.

Provisionsüberschuss:

Auch im Jahr 2014 konnte der Provisionsüberschuss gesteigert werden. Er legte von 12,7 Millionen Euro auf 13,6 Millionen Euro zu.

Verwaltungsaufwand:

Der Sachaufwand belief sich auf rund 12,3 Millionen Euro, der Personalaufwand auf 24,7 Millionen Euro. Beide Größen lagen damit leicht über dem Vorjahreswert.

Jahresüberschuss:

Nach Berücksichtigung des Bewertungsergebnisses, der Reservepositionen und der zu erwartenden Steuern rechnet die Sparkasse Mainz erneut mit einem Jahresüberschuss von 2,0 Millionen Euro. Zum 31.12.2014 lag die Eigenkapitalquote bei 14,8 Prozent. Damit lässt die Kapitalausstattung auch unter Berücksichtigung der erhöhten Anforderungen durch Basel III ausreichend Spielraum zur Deckung der Kreditnachfrage. Die Sparkasse Mainz wird auch für 2014 eine Ausschüttung an ihre Träger vornehmen.

Mitarbeiter:

Die Mitarbeiterzahl blieb nahezu unverändert. Ende 2014 beschäftigte die Sparkasse Mainz 463 Mitarbeiter, darunter 134 Teilzeitbeschäftigte und 38 Auszubildende.

Weitere Angaben zur Geschäftsentwicklung 2014:

Kreditgeschäft:

Das Jahr 2014 zeigte ein weiterhin stabiles Wachstum im Kreditgeschäft. Mit einem Plus von 2,5 Prozent nahm das Kreditvolumen – ohne öffentliche Haushalte – um 33 Millionen Euro zu und lag bei rund 1,4 Milliarden Euro. Die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien spiegelte sich auch 2014 in den Baufinanzierungen wider. Privatkunden zeigten hier weiterhin großes Interesse an den Finanzierungsangeboten der Sparkasse Mainz und setzten auf die Erfahrung unserer Experten im regionalen Immobilienmarkt. Die komfortable Liquiditätsausstattung vieler Unternehmen in unserer Region wurde an einerseits moderatem Kreditbedarf und andererseits steigenden Einlagen dieser Kundengruppe erkennbar.

Einlagengeschäft:

Der Bestand an Kundeneinlagen legte um 4,6 Prozent auf nun 1,625 Milliarden Euro zu. Unsere Kunden bevorzugten dabei weiterhin kurzfristige Anlagen. Insbesondere im Kundensegment Unternehmen verzeichneten die Einlagen mit plus 9,7 Prozent ein deutliches Wachstum.

Wertpapiere:

Der Umsatz bei Aktien und Investmentanlagen stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent. Dabei setzten unsere Kunden im Vergleich zu den Vorjahren verstärkt auf Dividendenwerte.

Zinsspanne:

Trotz weiterhin schwachem Zinsumfeld lag die Zinsspanne mit 2,07 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme leicht über dem Vergleichswert von 2,03 Prozent im Vorjahr.