Sparkasse Mainz und S-Immofinanz Mainz GmbH veröffentlichen bisher umfangreichste Studie zur Marktentwicklung in ihrem Geschäftsgebiet. Online-Tool bietet individuelle Objekt-Analyse in wenigen Minuten.

Markttransparenz für Immobilieninteressierte

Menschen, die in Mainz und Rheinhessen eine Immobilie suchen, stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Die hohe Attraktivität der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und ihres Umlands führt in den letzten Jahren zu teilweise sehr stark gestiegenen Immobilienpreisen.

Die Sparkasse Mainz und ihre 100prozentige Maklertochter S-Immofinanz Mainz GmbH veröffentlichen daher jetzt die bislang detaillierteste Studie zur Entwicklung in ihrem Geschäftsgebiet, um für Immobilieninteressierte die größtmögliche Markttransparenz herzustellen.

Heinz-W. Kranz, Geschäftsführer S-Immofinanz Mainz GmbH und Leiter Immobilien der Sparkasse Mainz

Heinz-W. Kranz, Geschäftsführer S-Immofinanz Mainz GmbH und Leiter Immobilien bei der Sparkasse Mainz erklärt: „Gerade in Zeiten stark steigender Preise ist für Immobiliensuchende eine möglichst umfassende Information über Preisentwicklung und Lagenbeurteilung entscheidend. Wer als Käufer vermeiden will, überteuerten Angeboten aufzusitzen, muss wissen, welche Preisfaktoren eine Rolle spielen. Und wer in diesem Umfeld eine Immobilie verkaufen will, braucht ebenfalls einen realistischen Blick auf den Markt. Verkäufer laufen ansonsten Gefahr, entweder deutlich zu günstig zu verkaufen oder sich durch anfangs viel zu hohe Preisvorstellungen Probleme in der Vermarktung der Immobilie zu schaffen. Gerade Privatverkäufer, die ohne professionelle Begleitung an den Markt gehen, unterliegen hier häufig Fehleinschätzungen.“

Rainer Völlinger, Geschäftsführer S-Immofinanz Mainz GmbH

„Eine weitere entscheidende Orientierungshilfe, die der Immobilienmarktbericht bietet, ist der Blick auf die Entwicklung der Mietpreise. Viele Menschen rechnen bei ihren Immobilienplänen sehr genau, ob sich Miete oder Eigentum mittelfristig besser darstellen lässt. Dafür brauchen sie sowohl Transparenz zu Miet- als auch Kaufpreisen“, sagt Rainer Völlinger, Geschäftsführer S-Immofinanz Mainz GmbH.

Immobilienbesitzer, die sich neben der allgemeinen Marktlage auch für die Preiseinschätzung der eigenen Immobilie interessieren, haben darüber hinaus die Möglichkeit, mit einem neuen Online-Tool innerhalb weniger Minuten eine individuelle Wohnmarktanalyse des eigenen Objekts zu erhalten. Das kostenfreie Angebot steht ab sofort allen Interessierten hier zur Verfügung.

Der vollständige Immobilienmarktbericht kann auf der Homepage der S-Immofinanz Mainz GmbH kostenlos heruntergeladen werden.

Methodik

Der Immobilienmarktbericht ergänzt das bewährte qualitative Prognoseinstrument von Sparkasse Mainz und S-Immofinanz Mainz GmbH, die Mainzer Immobilien-Skala (MIS), um eine empirisch-quantitative Markterhebung. Researchpartner für die Studie ist das iib Dr. Hettenbach Institut. Das unabhängige Analysehaus erstellt dabei für jede Wohnlage im Berichtsgebiet eine Lageneinschätzung auf Basis von Immobilienpreisdaten sowie sozio-ökonomischen Faktoren und Infrastrukturmerkmalen.

Für die Analyse der Kauf- und Mietpreisentwicklung wertet das Institut in der vorliegenden Studie alleine für die Jahre 2016 und 2017 über 45.000 Angebotspreise zu Bestandsimmobilien der Region aus. Das untersuchte Marktgebiet umfasst neben dem Mainzer Stadtgebiet inklusive der rechtsrheinischen Stadtteile auch das Geschäftsgebiet der Sparkasse Mainz im Landkreis Mainz-Bingen von Budenheim im Norden über Essenheim und Nieder-Olm im Westen bis zu Undenheim und Dorn-Dürkheim im Süden. Außerdem alle Gemeinden der Rheinfront von Mainz bis Guntersblum.

Die Preisanalyse beleuchtet dabei nicht nur den Marktstatus hochdifferenziert nach lokaler Lage. Sie gibt darüber hinaus auch detaillierte Information zu Preisspannen und Durchschnittspreisen mit Blick auf einzelne Objektarten und –größen sowie Baujahre.

Allgemeine Marktentwicklung im Berichtszeitraum

Die Entwicklung des Immobilienmarkts im Geschäftsgebiet der Sparkasse Mainz ist weiterhin in den meisten Gemeinden sowohl bei der Suche nach Miet-, als auch nach Kaufobjekten von einer starken bis sehr starken Nachfrage geprägt. Der Zuzug neuer Einwohner in diesen Teil Rheinhessens basiert neben der allgemein hohen Lebensqualität und guten Infrastruktur auch auf soliden wirtschaftlichen Rahmendaten. Die Dynamik der jeweiligen lokalen Preisentwicklung bei Immobilien weißt allerdings deutliche Unterschiede auf.

So sind beispielweise Bestandshäuser über das gesamte Berichtsgebiet hinweg heute 3,6 Prozent teurer als im Vorjahr. Für Eigentumswohnungen ergibt sich eine durchschnittliche Zunahme um 6,7 Prozent während die Mieten im gesamten Berichtsgebiet durchschnittlich um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. Insbesondere im Stadtgebiet liegen absolute Preisniveaus und Steigerungsdynamik teilweise deutlich über den Durchschnittswerten.

Ausblick

Die derzeitigen volkswirtschaftlichen Prognosen der Sparkassen-Finanzgruppe lassen für die exzellente wirtschaftliche Aufstellung des Rhein-Main-Gebiets und die daraus resultierende Anziehungskraft für qualifizierte Arbeitskräfte keine Verschlechterung erwarten. Mittelfristig sehen Ökonomen die Metropol-Region Rhein-Main im Gegenteil sehr gut für künftiges Wachstum aufgestellt. Mainz und Rheinhessen profitieren in der Attraktivitätswahrnehmung zunehmend vom idealen Mix aus gutem Jobangebot, hohem Freizeitwert und vielfältigem kulturellen Angebot der Gesamtregion. Die Bautätigkeit kann trotz deutlicher Zunahme auch auf mittlere Sicht den Nachfrageüberhang im Vergleich zum vorhandenen Angebot nicht vollständig decken.

Mit Blick auf die Neuauflage der Preisprognose im Zuge der Mainzer Immobilien-Skala Anfang 2019 geben die Immobilienexperten der Sparkasse Mainz und der S-Immofinanz Mainz GmbH allerdings einen differenzierten Ausblick auf die künftig zu erwartende Preisentwicklung. Rainer Völlinger stellt fest: “Die Gesamtkonstellation insbesondere für den Mainzer Markt lässt zwar auch weiterhin steigende Preise erwarten. Wir sehen aber für die anstehende Prognoseperiode 2019 bis 2020 eine nachlassende Dynamik der Steigerung. Dies beruht insbesondere darauf, dass der Preisauftriebsfaktor Niedrigzins zwischenzeitlich vollständig eingepreist ist und somit die Entwicklung nicht zusätzlich zur hohen Wohnnachfrage befeuert. Die weiterhin hohe Bautätigkeit reicht zwar nicht für eine vollständige Deckung des Angebots. Sie ist aber durchaus in der Lage, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu verkleinern. Das bezieht sich unter anderem auf die voraussichtlich ab 2020 auf den Markt kommenden Wohnraumangebote in Mainz.“