Junge Sportlerinnen des Gymnasiums Nieder-Olm qualifizieren sich mit der Sportart Tennis fürs Bundesfinale in Berlin

Nieder-Olm. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ mit diesem Slogan reisen über 200 junge Sportlerinnen und Sportler aus 25 rheinland-pfälzischen Schulen vom 18. bis 22. September in die Bundeshauptstadt. Sie haben sich als Landessieger in verschiedenen Sportarten für das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“ qualifiziert.

Vor der Abfahrt nach Berlin dürfen sich die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler über neue Sportjacken freuen. Der einheitliche Auftritt und der Aufdruck „Team Rheinland-Pfalz“ auf der Kleidung betonen das Miteinander der jungen Rheinland-Pfälzer mit und ohne Behinderung. Die Anschaffung der Sportjacken ermöglicht in Rheinland-Pfalz das Bildungsministerium mit Unterstützung der Sparkassen und der Unfallkasse.

Sven Mörsch, Filialdirektor der Sparkasse Mainz, besuchte jetzt die Sportlerinnen des Gymnasiums Nieder-Olm und überreichte auch im Namen des Ministeriums und der Unfallkasse den sportbegeisterten Schülerinnen die Sportjacken. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Ehrgeiz ihr es bis ins Finale von Jugend trainiert für Olympia geschafft habt. Macht weiter so, auch in der letzten Wettkampfetappe. Wir wünschen euch viel Erfolg und drücken euch für Berlin ganz fest die Daumen“, so Mörsch. Schulleiterin Christel Frey betonte: „Ich bin sehr stolz auf den bisherigen Erfolg der Mädchen. Auf die Schülerinnen wartet in Berlin die große spannende Endrunde des Wettbewerbs. Wenn sich die Mädchen dort durch den einheitlichen Auftritt mit den Mannschaftsjacken noch mehr als Team präsentieren können, stärkt das umso mehr den Teamgeist.“

In den kommenden Tagen steigt die Vorfreude. Christian Spaniol wird als Trainer die Mädchen-Mannschaft nach Berlin begleiten. Dort wartet auf die Schülerinnen dann das große Finale im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia. „Wirklich toll, was die Mädels bisher erreicht haben. Sie haben stark gespielt und sich sehr verdient für das Bundesfinale qualifiziert. Nun hoffe ich für das Team, dass sie in Berlin genauso erfolgreich sind, wie bisher“, sagte Spaniol.

Der Bundeswettbewerb

Die bundesweiten Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ finden zur gleichen Zeit statt. Die Veranstaltungen für junge Menschen mit und ohne Behinderung verfolgen mehrere Ziele: Förderung des leistungsorientierten Sports, Talentsuche und Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach den Landesentscheiden startet das Bundesfinale in Berlin.

Jugend trainiert für Olympia

Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Mit dem 1969 ins Leben gerufenen Wettbewerb feierten viele Spitzensportler ihre ersten Erfolge, so beispielsweise Michael Groß, Franziska van Almsick oder Boris Becker.

Jugend trainiert für Paralympics

An diesem Schulmannschaftswettbewerb beteiligen sich mittlerweile alle 16 Bundesländer. „Jugend trainiert für Paralympics“ erfreut sich steigender Zahlen und großer Anerkennung in der Öffentlichkeit. Ein berühmter Pate für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Jochen Wollmert. Er errang bei den Paralympics in der Sportart Tischtennis dreimal Einzelgold und zweimal Gold im Team und durfte sich auch bei Welt- und Europameisterschaften über höchste Auszeichnungen freuen.