Das Gymnasium Mainz-Oberstadt und die Sparkasse Mainz sind ab sofort Bildungspartner. Den offiziellen Startschuss für die Partnerschaft gaben heute Schulleiter Armin Drebes und Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, in dem sie den unbefristeten Kooperationsvertrag zwischen beiden Institutionen unterzeichneten.

Armin Drebes beschreibt die künftige Zusammenarbeit: „Die Bildungspartnerschaft mit der Sparkasse Mainz ist für uns ein wichtiger Baustein in unserem Portfolio zur Berufsorientierung. Einerseits können wir unseren Schülerinnen und Schülern ein für viele interessantes berufliches Betätigungsfeld aufzeigen, andererseits werden durch die gemeinsamen Veranstaltungen auch allgemeine Kompetenzen geschult. Dazu gehören unter anderem Bewerbungen, Vorstellungsgespräche, Assessmentcenter und Kompetenztests.“

Thorsten Mühl betont: „Gerade beim Übergang aus der Schulzeit ins Berufsleben stehen junge Menschen vor vielen Herausforderungen. Dazu gehört auch, mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen und sich ein Bild vom konkreten Arbeitsleben machen zu können, schon bevor man in der Situation eines Bewerbungsgesprächs ist. Durch unser langjähriges Engagement als ausbildender Betrieb in der Region bringen unsere Personalexperten Erfahrung und Sensibilität für diese Themen mit. Über Seminare, gemeinsame Veranstaltungen, Trainings und Praktikumsplätze für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Oberstadt leisten wir dabei nicht nur einen Beitrag für einen gelungenen Berufsstart, wir haben auch die Gelegenheit, unsere Sparkasse als potenziellen Arbeitgeber zur präsentieren.“

Das Modell der Bildungspartnerschaften gründet in Rheinland-Pfalz auf einer Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2009 zwischen der Landesregierung, den Industrie- Handels- und Handwerkskammern, den Unternehmensverbänden und den Gewerkschaften. Die hierauf basierenden Kooperationen sollen Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der Berufswelt anhand praktischer Bildungsprojekte näherbringen und eine Orientierung bei der Berufsfindung sein.

Die Industrie- und Handelskammer Rheinhessen begleitet und unterstützt die heute gestartete Kooperation. Timon Zapf, Teamleiter der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, sagt: „Bildungspartnerschaften sind für Schulen und Betriebe ein guter Weg sich verbindlich auf Schwerpunkte in der Zusammenarbeit zu einigen. Dabei kann die Initiative von der Schule oder dem Unternehmen ausgehen. Bildungspartnerschaften dienen dazu, die duale Ausbildung frühzeitig in der Schule zu verankern und sich als Ausbildungsbetrieb positiv hervorzuheben.“