Geschäftsstelle an der Universitätsmedizin bekommt nach 24 Jahren einen neuen Leiter.

44 Jahre war Ute Gord bei der Sparkasse Mainz. „Die längste Zeit davon, ganze 24 Jahre, habe ich mit meinen Kunden hier an der Uniklinik verbracht“, erinnert sich die Leiterin der Geschäftsstelle an der Langenbeckstraße. So langfristig, wie ihre Treue zur Sparkasse, waren auch die meisten Kundenbeziehungen. „Was mir immer am meisten Spaß gemacht hat, war die Vertrautheit, die entsteht, wenn man seine Kunden über eine lange Wegstrecke hinweg begleiten darf. Für eine wirklich persönliche Beratung ist das ein Riesenvorteil“, so Gord. Zur Sparkasse hatte es die Rheinhessin vor allem wegen der Qualität der Ausbildung gezogen. „Das hat mich einfach überzeugt und sich bis heute ausgezahlt.“

Ab Ende Oktober steht Ute Gord nicht mehr in der Geschäftsstelle, sondern häufiger auf dem Tennisplatz, wo sie sich wieder stärker ihrer sportlichen Leidenschaft widmet. Den Aufschlag in ihrer früheren Position hat nun der ebenfalls begeisterte Tennis-Fan Benjamin Gaulke. Gemeinsam mit ihm hat Gord in den vergangenen Wochen bereits viele Kundengespräche geführt. Beiden war wichtig: Der Wechsel sollte Hand in Hand laufen. „Solch langfristige Bindungen übernimmt man mit großer Freude und in dem Bewusstsein für die Verantwortung, die sich daraus ergibt“, betont Gaulke, der die Leitung nahtlos weiterführt.

Die Vorfreude auf seine Kunden sieht man ihm an, wenn er über seine neue Aufgabe spricht: „Die persönliche Art des Umgangs hier, mit den Kunden und untereinander, ist genau das, worauf ich besonderen Wert lege. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass wir wirklich individuell und ganzheitlich beraten können“, so der neue Leiter, der ab 2006 bei der Sparkasse Koblenz seine Ausbildung absolvierte. 2015 dann der Einstieg ins Team der Sparkasse Mainz, dort zunächst in der Hauptstelle am Münsterplatz. Dass die Kundenberatung ihm besonders am Herzen liegt, war Gaulke bereits in Koblenz klar geworden. Der private Lebensmittelpunkt habe sich allerdings nach Mainz verschoben. „Der Wechsel hierher war für mich sozusagen der Idealfall aus beruflicher und privater Sicht. Mainzer werden – und Sparkässler bleiben, das ist für mich einfach optimal.“