Leben retten heißt die Devise. Mit der offiziellen Übergabe eines nagelneuen Defibrillators am Martin-Luther-Haus in Oppenheim durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mainz, Thorsten Mühl, an die Evangelische Kirchengemeinde, vertreten durch Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator, setzt man auf Prävention.

Initiiert durch Stadtbürgermeister Marcus Held und bereitgestellt durch die Experten der Björn-Steiger Stiftung wollen alle Beteiligten der Gefahr des „plötzlichen Herztods“ entschieden entgegenwirken. „Niemand beschäftigt sich gerne mit dem Gedanken daran, aber dennoch geschehen solche Situationen tagtäglich. Im Fall einer plötzlichen Herzattacke zählt jede Sekunde. Am besten wäre es natürlich, dieses Gerät würde niemals gebraucht. Wenn es aber zum Einsatz kommt, hoffen wir, mit der Unterstützung dieser Aktion wertvolle Zeit zu gewinnen“, so Thorsten Mühl. Die Sparkasse Mainz unterstützt seit Jahren Projekte gegen den plötzlichen Herztod in Mainz und Rheinhessen.

In der flächendeckenden Versorgung mit hochmodernen Defibrillatoren sucht die Stiftung starke Partner vor Ort, die die Bereitstellung und Wartung der Geräte auf mehrere Jahre finanziell absichern. „Wir sind sehr froh, mit der Sparkasse Mainz hier einen engagierten Partner gefunden zu haben, der sowohl für die Stadt als auch die Region permanent präsent ist“, kommentierte Held die Beteiligung der Sparkasse, die den Defi-Standort in der Altstadt und die Schulungen im Zusammenhang mit dem Gerät mit 3 000 Euro für die kommenden zehn Jahre gesichert hat. „Damit leistet die Sparkasse einen entscheidenden Beitrag zur Prävention. Gerade bei Veranstaltungen, die ab Frühjahr viele tausend Menschen in die Stadt locken oder angesichts von jährlich 40 000 Besuchern im Kellerlabyrinth, ist die Lage zentral und optimal gewählt“, erklärte Held, der sich vor allem über die Tatsache freute, dass sowohl Ehrenamtler der Kirche als auch Mitarbeiter der Stadt auf das Gerät geschult werden.

Damit konnte, neben den „Defis“ in der VG-Verwaltung am Sant-Ambrogio-Ring und im Hallenbad „OpptiMare“ jetzt das dritte Gerät in Betrieb genommen werden, um die obere Altstadt abzudecken. „Damit sichern wir Leben und Überleben. Eben genau dann, wenn man nicht mit dem Schlimmsten rechnet“, so Held, der der jüngsten Vergangenheit mit der Björn-Steiger-Stiftung bereits mehrere solcher Projekte in Worms und der VG Eich erfolgreich umsetzen oder in die Wege leiten konnte, abschließend.