Anschubfinanzierung der Sparkasse Mainz ermöglicht Verbesserung der Notfallversorgung der Bevölkerung

Die bestmögliche Notfallversorgung unserer Region ist das Ziel des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen–Nahe. Mit der neu entwickelten DRK-Retter4U-App erweitert der Rettungsdienst mit Sitz in Mainz sein Angebot im digitalen Bereich.

DRK Rheinhessen-Nahe startet App zur Koordination von Rettungskräften

v.r.n.l.: Throsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz – Dorothea Schäfer, Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Mainz / Landrätin des Kreises Mainz-Bingen – Jörg Steinheimer, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe – Michael Ebling, Verwaltungsratsmitglied der Sparkasse Mainz / Oberbürgermeister der Stadt Mainz – Michael Weil, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mainz.

Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz funktioniert dann am besten, wenn Informationen aktuell sind und den Nutzern auf einfache Weise zur Verfügung stehen. Die neue App bietet daher Erste-Hilfe-Tipps, Notrufnummern, einen Newsbereich und die Möglichkeit von Push-Benachrichtigungen an alle Nutzerinnen und Nutzer bei aktuellen Ereignissen. Dorothea Schäfer, Landrätin des Kreises Mainz-Bingen ist von der Entwicklung beeindruckt: „Die App bündelt für den Notfall wichtige Informationen. Hilfsbereite Personen haben damit im Fall der Fälle einen digitalen Begleiter. Davon profitieren Helfende und Betroffene zugleich.“

Das Angebot richtet sich aber nicht nur an Interessierte und hilfsbereite Privatpersonen, auch das Rettungsdienstpersonal profitiert von der Neuentwicklung: Neben einem Jobportal ist hier vor allem das interaktive Training für Einsatzkräfte aus Rettungsdienst und Katastrophenschutz und die virtuelle Einweisung in den Rettungswagen von großem Vorteil. Ein Virtual-Reality-Rundgang durch die DRK-Rettungswache Mainz rundet das Angebot ab.

Beim DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe entstand die Idee zur DRK-Retter4U App bereits vor einiger Zeit. „Wir haben uns immer eine digitale Möglichkeit gewünscht, die alle Erfordernisse der Kommunikation im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz abbilden kann. Mit der Anschubfinanzierung der Sparkasse Mainz sind wir nun in der Lage die ersten Schritte zur weiteren Verbesserung der Notfallversorgung der Bevölkerung zu gehen“, zeigt sich der Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, Jörg Steinheimer, dankbar.

Oberbürgermeister der Stadt Mainz Michael Ebling sieht die Landeshauptstadt damit gut aufgestellt: „Mainz bringt immer wieder spannende und vor allem nützliche technologische Entwicklungen hervor. Die DRK-Retter4U-App ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Denn neben den Unterstützungsangeboten für Helfende macht die App mit ihren Funktionen Mainz auch für Arbeitende aus dem Bereich des Rettungsdienstes interessant.“

Die kostenlose App steht sowohl für Android- als auch iOS-Nutzende zur Verfügung und soll stetig erweitert werden. Die neue App vereint nicht nur Infotainmentinhalte wie virtuelle Rundgänge und Informationen zum DRK-Rettungsdienst, sondern wird bei entsprechender Finanzierung auch die Koordination von Einsatzkräften des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes, sowie von privaten Spontanhelfern in sich vereinen. So können Menschen sich bei Hochwasser beispielsweise als Helferin bzw. Helfer melden. Zudem kann die App bei Notfällen Personen in der Nähe des Notfallortes alarmieren und zum Betroffenen lotsen.

„Die Entwicklung einer solch komplexen App ist sicherlich keine Kleinigkeit – in vielerlei Hinsicht. Ich freue mich daher, dass wir mit der Anschubfinanzierung zur Entwicklung der App und damit zu einer Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung in Mainz und Rheinhessen beitragen konnten“, erklärt Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz.

Michael Weil, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mainz, bestätigt die Wichtigkeit der digitalen Unterstützung: „Rettungskräfte leisten rund um die Uhr einen extrem wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Ich bin froh, dass die App diesen eine einfache, effiziente und digitale Unterstützung im Arbeitsalltag anbietet, aber auch Privatpersonen bei der Leistung von erster Hilfe.“