Ein fester Programmpunkt der Mainzer Ferienkarte ist jedes Jahr die Erkundung des Lennebergwaldes mit der Sparkasse Mainz. Auch in diesem Jahr haben 25 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren die Möglichkeit genutzt, den Wald und seine Tierwelt kennenzulernen.

Lennebergwald Ferienkarte 2017Da sich die Kinder erst einmal kennenlernen sollten, begann der Tag mit einem spannenden Geschicklichkeitsspiel, das die Mädchen und Jungen erstaunlich gut meisterten. Nachdem das erste Eis gebrochen war, erklärte Revierförster Stefan Dorschel wie Fledermäuse ihre Beute fangen. Auf sehr anschauliche Weise durften die Kinder dann selbst wie Fledermäuse ihre Beute fangen – statt Insekten flogen jedoch Gummibärchen durch die Luft.

Ein kurzer Regenschauer brachte uns eine Zwangspause, doch die wurde kurzerhand genutzt, um sich einen Hahn und eine Henne des Försters ganz genau anzusehen. Schnell wurden die Tiere mit ihrem weichen Gefieder ins Herz geschlossen, genau wie die Hunde des Försters, die fortan bei allen Aktivitäten nicht fehlen durften.

Um Tiere ganz anderer Art drehte sich der nächste Programmpunkt: Lennebergwald Ferienkarte 2017Mit Becherlupen ausgestattet hatten die kleinen Entdecker nun die Möglichkeit, Kleintiere vom Waldboden aufzusammeln und mit Hilfe von Büchern zu bestimmen. Erstaunlich, wie groß die Vielfalt an Spinnen, Insekten und Käfern alleine in den obersten Zentimetern des Waldbodens ist. Den Größenrekord stellte jedoch eine junge Erdkröte auf, die hüpfend für Begeisterung sorgte. Die gesammelten Tiere wurden, nach Pflanzenfressern und Raubtieren getrennt, in durchsichtigen Boxen gesammelt, um sich abschließend nochmal alle Tiere gemeinsam ansehen zu können. Selbstverständlich wurden die kleinen Krabbler danach wieder in die Freiheit entlassen.

Lennebergwald Ferienkarte 2017Da so viel Forscherdrang natürlich hungrig macht, wurde der Grill ordentlich eingeheizt. Revierförster Dorschel und seine Kollegen servierten leckere Wildschweinbratwürste, Geflügelwürstchen und vegetarische Grillspezialitäten – das lockte sogar Familien an, für die ebenfalls noch ein Würstchen übrig war.

So gestärkt tobten die Kinder anschließend auf dem großen Waldspielplatz des Lennebergwaldes. Die Kinder spielten im „Fuchsbau“ verstecken, musizierten auf hölzernen Musikinstrumenten oder bauten Burgen mit großen Ästen. Bei so großer Abwechslung ging die Zeit natürlich viel zu schnell vorbei, doch die Kinder waren sich einig: Wir kommen wieder!