Antwort: Nein, Sie werden niemals von der Sparkasse Mainz per E-Mail dazu aufgefordert, Ihre persönlichen Daten zu aktualisieren und dann über einen Link in der E-Mail weitergeleitet.

Zur Zeit nutzen Kriminelle die Corona-Pandemie aus, um im Namen von Banken und Sparkassen sogenannte Pishing-Mails zu versenden. Mit diesem Trick wollen Betrüger an Ihre Daten für das Online-Banking gelangen.

Als Betreff wählen sie dafür oft aktuelle Anlässe, wie beispielsweise “Personalausfall wg. Schließungen von Schulen”. Einen beispielhaften Screenshot können Sie hier einsehen:

https://forum.s-cert.de/screenshots/S-CERT-N815231-Mail01.png .

Über zwei Pishing-Seiten werden Sie aufgefordert, folgende Daten einzugeben:

  • Anmeldename
  • PIN
  • Bankleitzahl
  • Mobiltelefon

Zusätzlich sollen Sie ein Foto der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises hochladen.

Wir versichern Ihnen, dass die Sparkasse Mainz eine solche Anfrage unter keinen Umständen in dieser Weise stellen wird und raten Ihnen dringend davon ab, solche E-Mails zu beantworten.

Falls Sie bereits Daten eingegeben oder eine Kopie Ihres Personalausweises hochgeladen haben, melden Sie sich bitte bzgl. der Sperrung Ihres Online-Banking-Zugangs sowie der Sparkassen-Card (Debitkarte) umgehend bei Ihrem Kreditinstitut.

Update Stand 30. April 2020

Aktuell werden unsere Kunden von Betrügern angerufen, die sich als Sparkassen-Mitarbeiter oder Mitarbeiter eines Sicherheits-Teams ausgeben. Um Sie zu täuschen, fälschen die Anrufer dabei ihre Rufnummer, sodass es für Sie so aussieht als ob es sich wirklich um einen Anruf von Ihrer Sparkasse handelt. Zudem kennen die Anrufer häufig ihre aktuellen Kontostände und Umsätze (Vermutlich haben Sie im Vorfeld auf eine Pishing-Mail reagiert, indem Sie auf den Link der Betrüger geklickt und Ihre Daten eingegeben haben – siehe oben).

Vielfach erfolgen die betrügerischen Anrufe auch abends oder am Wochenende und damit außerhalb der normalen Geschäftszeiten, damit Sie keine Möglichkeit haben, bei Ihrer Sparkasse nachzufragen. Während des Telefonats werden Sie aufgefordert, eine oder mehrere TANs zu nennen, die Sie in Abhängigkeit von dem genutzten TAN-Verfahren per SMS oder pushTAN-App zugeschickt bekommen oder die Sie beim chipTAN-Verfahren mit Hilfe Ihres TAN-Generators erzeugen sollen. Als Vorwände werden dabei u. a. der Rückruf vermeintlich erfolgter betrügerischer Überweisungen oder die Bestätigung eines neuen Sicherheitssystems in Zeiten der Corona-Pandemie genannt.

VORSICHT: Bitte nennen Sie am Telefon niemals eine TAN; Sparkassen-Mitarbeiter werden Sie unter keinen Umständen am Telefon danach fragen. Andernfalls können Betrüger diese TAN zur Durchführung von betrügerischen Online-Banking-Überweisungen in Ihrem Namen nutzen.

Sofern Sie einen solchen Anruf erhalten haben, melden Sie sich bitte bzgl. der Sperrung Ihres Online-Banking-Zugangs umgehend bei Ihrem Kreditinstitut. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie dem Anrufer eine TAN genannt haben.

Erreichen können Sie uns per Mail an info@sparkasse-mainz.de oder telefonisch über unser Kunden-Servicecenter unter +49 (0)6131 200 9100.

Außerhalb unserer Erreichbarkeit (Mo-Fr 08:00 – 20:00 Uhr)  wählen Sie zum Sperren Ihrer Karte sowie Ihres Online-Bankings die zentrale Notrufnummer +49 116 116. Diese ist an 365 Tagen von 00:00 – 24:00 Uhr erreichbar.