Aufgrund der Corona-Krise geraten nicht nur Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, sondern auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Beispiel durch Kurzarbeit. Haben Sie Fragen zu Ihren finanziellen Möglichkeiten, dann stehen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin bei uns.

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Die Ausbreitung des Coronavirus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern stellt auch viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit dieser Übersicht bieten wir Ihnen eine erste Orientierung über aktuelle Unterstützungsangebote für die Unternehmen aus der Region.

Leitfaden zur Vorgehensweise für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind:

  • Hausbank kontaktieren: Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte als erster Schritt zeitnah das Gespräch mit uns gesucht werden. Bitte beachten Sie unsere Checkliste.
  • Bürgschaftsbank kontaktieren: Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz besichert werden. Hier finden Sie die Förderhilfen der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz.
  • Kurzarbeit beantragen: Wenn Ihr Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit anordnet, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Die Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf den Internetseiten der Arbeitsagentur.
  • Steuerstundung verhandeln: Reden Sie mit Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater über die Möglichkeit von Steuerstundungen. Hier gelangen Sie zum Internetauftritt des Finanzamts der Stadt Mainz.
  • Verschiedene Darlehensprogramme
    1. Zur Stabilisierung der Finanzierungssituation stehen Ihnen die Instrumente der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ebenfalls zur Verfügung. Die Hilfskredite der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer können seit dem 23. März 2020 bei Ihrer Sparkasse Mainz (Hausbank) beantragt werden. Ausführliche Detailinformationen und eine auf unsere Firmenkunden abgestimmte FAQ finden Sie in unserem Blogbeitrag “Corona-Hilfe. So kommen Sie jetzt schnell an Ihren Förderkredit“.
    2. Darüber hinaus hat der Bund die Überbrückungshilfen weiter verbessert sowie die Antragsfristen verlängert. Diese gelten für kleine und mittelständsiche Unternehmen, Selbstständige sowie Angehörige der Freien Berufe, die von den Maßnahmen der Pandemie-Bekämpfung besonders betroffen sind. Mit den Überbrückungshilfen werden die betrieblichen Fixkosten bezuschusst. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer und Rechtsanwälte können die neuen Zuschüsse im Auftrag ihrer Mandanten online beantragen. Die Antragstellung der Überbrückungshilfe III wird derzeit vorbereitet. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020 und kann bereits bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Gute Nachrichten zur Novemberhilfe 2020: Nach Verzögerungen starten nun die ersten Auszahlungen. Alle Informationen dazu erhalten Sie in unserem Blogbeitrag: “Auszahlung der Novemberhilfen startet“.
    3. Hier geht es zum Unterstützungsangebot der ISB.