Ein Szenebericht über Musiker im Schwebezustand  

1. Sinu

Ein Szenebericht über Musiker im Schwebezustand

Sinu – Foto by © Kathrin Leisch

Urlaubsbepackt aus dem Regionalexpress steigend, erinnert sich Sinan Köylü eines Abends im März an das lebendige und fröhliche Mainz, dem er eine Woche zuvor den Rücken gekehrt hatte – ein paar Tage hatte er entspannen wollen, bevor die Konzert-Saison allmählich beginnen würde. Bei seiner Ankunft ist der Hauptbahnhof menschenleer, wie ausgestorben verharrt die Stadt in der Schockstarre des ersten Lockdowns. Unter dem Pseudonym „Sinu“ ist Köylü dem Mainzer Publikum ein Begriff. Der Singer-Songwriter mit der unverkennbaren fesselnd-tiefen Stimme, die immer wieder in ungeahnte Höhen ausbricht, hat etwa den autobiografischen Song „Bin ich deutsch?“ komponiert und darin den Alltagsrassismus verarbeitet, der ihm als Mensch mit deutschen und türkischen Vorfahren täglich begegnet. Das war 2018, als man sich in der Kunst noch mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigte. Sinu hat seitdem einige Karrierestufen genommen. Ist 2019 in die Masterclass der landesweiten Arbeitsgemeinschaft „pop rlp“ aufgenommen worden und wird seit 2020 von der Bundesfördereinrichtung „Initiative Musik“ unterstützt. „Ich bin kein panischer Mensch“, sagt der Musiker, während er von seiner Heimkehr nach Mainz berichtet, „aber dieser Moment war krass.“

2. Hanne Kah

Mainzer Kreativwirtschaft trotzt der Corona-Krise #3

Hanne Kah – Foto by ©Hanne Kah

Auch Hanne Kah ist in der Phase der Pandemie, als das neue Corona-Virus im globalen Bewusstsein ankommt und rasend schnell den vorderen Platz der Agenda einnimmt, nicht in Mainz. Wenige Wochen, bevor das öffentliche Leben stillgelegt wird, hat sie zum ersten Mal davon gehört. Als die ersten Tickermeldungen über Spreading-Events aufploppen, steht sie mit ihrer Band an der Harbour Bridge in Sydney, während der Tour durch Australien. Ihre Band spielt „Outlaw Music“ und hat sich zudem eine Mission gegeben: Es gelte, das „zu wahren, das uns umgibt, nachhaltig und umsichtig, und sich der Verantwortung als Botschafter der Generation Y zu stellen.“ Man sauge musikalische Einflüsse auf, lebe vom Austausch mit anderen Musikern und der Verarbeitung der eigenen Erlebnisse. Hanne Kahs Musik entsteht „nicht zuletzt durch die Neugierde auf die Welt, die immer wieder durch Reisen aktiviert wird.“ Nach Kanada ist nun „Down Under“ an der Reihe gewesen. Im Hafen von Sydney habe ein riesiges Kreuzfahrtschiff gelegen, welches kurz darauf aufgrund eines Corona-Ausbruchs vor Hongkong unter Quarantäne gesetzt worden sei, berichtet Kah. „Als ich meiner Mutter später ein Foto von diesem Schiff zeigte, erzählte sie mir, um welches Schiff es sich handelte und dass Bilder davon tagelang durch die Medien gegeistert waren. Ich war völlig perplex.

3. LIN

Mainzer Kreativwirtschaft trotzt der Corona-Krise #3

LIN – Foto by © AngstImWald

Linda Bender beschreibt die Nachricht vom Lockdown ebenfalls als Schockmoment. Nachdem sie einige erfolgreiche Bandprojekte hinter sich gelassen hat, steht Bender als „LIN“ seit kurzem in Form eines Soloprojekts im Rampenlicht und überzeugt mit einer organischen Symbiose aus synthetischen Klängen von Synthesizer und Drumpad mit dem analogen Sound der Gitarre und ihrer Stimme. Das Material für ihre erste Produktion ist komponiert und live erprobt, nun kann die Studioarbeit beginnen. Zudem sind mehrere kleine Touren und ein paar Festivalauftritte geplant – da sind zunächst Investitionen nötig. Man sei in der Phase ohnehin etwas angespannt und hoffe, dass die Finanzierung des Projekts funktioniere, berichtet LIN. Auch sie wird unterstützt durch die „Initiative Musik“, doch den Löwenanteil der Kosten muss sie durch ihre Konzerte einspielen. Als der Shutdown kommt, ist sie alarmiert: „Verdammt, jetzt ist alles weg, alle Einnahmen fallen weg!“. Sie sei glücklicherweise in Mainz gewesen und habe eine Art Vorahnung gehabt, erzählt die 34-Jährige. Ihr gesamtes Equipment hat sie vom Proberaum in ihre Wohnung gebracht – so kann sie immerhin musizieren.

Das Musizieren war der ursprüngliche Plan aller dieser drei Mainzer Musiktalente für dieses groteske Jahr 2020. Sinu ging von einer Art „Belohnungsjahr“ aus, denn durch seine harte Arbeit, die daraus bestand, sich immer wieder bei Medien ins Gespräch zu bringen, immer wieder die Booker der Clubs und Festivals zu kontaktieren, immer wieder in den diversen Social-Media-Plattformen um Interesse und Fans zu werben und immer wieder auf den Bühnen Deutschlands vor neuen potenziellen Fans zu performen, hatte er sich eine Perspektive erwirtschaftet. Diese eröffnete ihm einige lukrative Auftritte, eine kleine Deutschlandtour in etwas bekannteren Clubs und somit „rosige Aussichten“, wie er berichtet.

Hanne Kah erzählt von der im März auf Hochtouren laufende Konzertplanung für Deutschland samt Support-Shows für Acts wie die Hooters, von einer geplanten Tour in der Schweiz und von weiteren anstehenden internationalen Touren und Auftritten bei ein paar Messen in den USA. „Für mich als Soloprojekt stand die erste zusammenhängende Support-Tour mit der Dortmunder Erfolgsband ‚Walking On Rivers‘ in Deutschland und Luxemburg an“, berichtet LIN. Sie hatte bereits 15 Konzerte fest vereinbart bis einschließlich August. Auch ein paar Festivals, wie etwa das Open Ohr in Mainz, das Horizonte in Koblenz, das Jazz `n Joy in Worms und andere schöne Einzelgigs waren im Fokus. „Das alles wäre ein Schub für mein Projekt gewesen, hätte mir überregionale Bekanntheit und natürlich die nötigen Mittel für die EP-Produktion verschafft.“ Aber all das ist ausgefallen.

Zunächst habe man noch nicht mit einer besonders großen Störung der Pläne gerechnet, erzählt Sinu. „Wir waren im Gespräch mit vielen anderen Musikern, die meisten gingen von einer mehrwöchigen Sperre aus und hofften auf eine Normalität während der Hochsaison.“ Stattdessen wurde ein kompletter und nachhaltiger Stillstand zur Realität. Nachdem die erste Schockstarre verarbeitet war, stellte sich ein Gefühl der Ohnmacht ein. „Es gibt ja niemanden, der konkret schuld an der Misere ist“, findet LIN. Zudem verstehe und befürworte sie grundsätzlich die meisten Maßnahmen. „Aber für uns Musiker ist das natürlich trotzdem eine Katastrophe.“ Hanne Kah sieht, dass „für uns und viele weitere Kolleg*innen regelrecht ein Traum zerplatzt ist und ich finde es überhaupt nicht einfach, meiner Berufung beraubt zu sein, ganz unabhängig vom Finanziellen. Nicht spielen und kaum proben zu können und die Bühne so sehr zu vermissen, das ist einfach sehr frustrierend.“

Bald verdrängte die kreative Szene ihre verordnete Tatenlosigkeit durch Aktionismus.

Dieser Zustand der Ohnmacht war erdrückend, doch hielt nicht lange an. Bald verdrängte die kreative Szene ihre verordnete Tatenlosigkeit durch Aktionismus. Streaming-Formate kamen auf den Plan und das Suchen nach staatlichen Unterstützungsprogrammen begann. „Im Frühjahr hat in Mainz das ‚Fenster zum Hof‘ etwas Hoffnung verbreitet“, erzählt Sinu. In einer Veranstaltungshalle wurden Konzerte und Talks mit Musikern und sogenannten Alltagshelden gemacht und live ins Internet übertragen. Auch das Format ‚h45.tv‘ sei sehr sichtbar und nützlich gewesen. Hanne Kah entwickelte gleich selbst ein solches Format. „Aus den ersten Homerecording-Sessions entstand die Idee zu ‚Culture-Y‘, unserem Online-Kulturportal für Kunst jeder Art. Das wuchs recht schnell, sodass wir daraus nach kurzer Zeit ein Streaming-Format mit dem Titel “C-Y Live” schufen, das einmal wöchentlich aus dem Frankfurter Hof in Mainz gesendet wurde und bei dem wir verschiedene Gäste begrüßen durften“, erzählt Kah. LIN spielte auch online und zum Beispiel eines der berühmt-berüchtigten Autokinokonzerte, verlegte sich sonst aber eher auf das Komponieren und Produzieren im Homestudio.

Durch das geringe Infektionsgeschehen konnten im Sommer einige Freiluftveranstaltungen durchgeführt werden. „Hier muss ich mich unbedingt bei Oliver Valentin von der Stadt Mainz bedanken“, betont Sinu. Seiner Initiative sei es zu verdanken, dass die „Mainz lebt“-Konzerte hätten stattfinden können, aus Infektionsschutzgründen nicht auf Plätzen in der Innenstadt, sondern am Mainzstrand. LIN spielte auch ein paar Shows, etwa beim „Sommer am U“ in Dortmund vor etwa 250 Menschen. „Das war schon sehr schön für das Gefühl, aber im Verhältnis zu den Sommerkonzerten auf Festivals in den vergangenen Jahren leider trotzdem viel zu wenig, auch finanziell gesehen“, sagt LIN. Im Sommer entstand ein weiteres Video-Projekt von Hanne Kah, das den Titel “Highwomen” trägt und die Rolle der Frau in der Musik und der Gesellschaft behandelt. „Da wird bald noch mehr kommen“, verspricht Kah. Möglich geworden seien alle ihre Projekte durch Förderungen vom Landesprogramm „Kultursommer RLP“ und der Stadt Mainz.

Für uns herrscht seit inzwischen neun Monaten eine Art de facto Berufsverbot, alle haben sehr hohe Umsatzeinbußen.

Die Finanzierung von Musik- und Kulturprojekten ist auch in normalen Zeiten ohne globale Virusdynamik schwierig. Es herrscht die Meinung vor, dass Künstler möglichst frei von ökonomischen Marktgesetzen sein sollten, um sich entfalten und experimentieren zu können. Andernfalls würde von ihnen angeboten, was sich verkauft, nicht was dem eigenen Geist entspricht und es entstünde eine Art Einheitsbrei in der Geschmacksmitte; die Vielfalt ginge der Kunst verloren.

Die Konsequenz aus dieser Einstellung zur Kunst ist die Notwendigkeit einer strukturellen Förderung von Künstlern. Diese Struktur allerdings ist nur rudimentär vorhanden und führt zu einem viel kritisierten Zustand der Unterversorgung von Künstlern und Musikern. Diese versuchen, Lösungen zu finden, obwohl das nicht ihre Aufgabe ist. Dabei bleiben sie verständlicherweise häufig im eigenen Mikrokosmos gefangen, die Maßnahmen können kaum über die üblichen betriebswirtschaftlichen Reflexe hinausgehen. „Wir hatten glücklicherweise vor Beginn der Pandemie gut gewirtschaftet mit der Band und konnten Rücklagen schaffen, deswegen waren wir anfangs recht entspannt – aber das kann ja nicht ewig reichen“, erzählt Sinu. „Für uns herrscht seit inzwischen neun Monaten eine Art de facto Berufsverbot, alle haben sehr hohe Umsatzeinbußen.

Mainzer Kreativwirtschaft trotzt der Corona-Krise #3

Sinu by © Kathrin Leisch                                                    Hanne Kah by © hanne Kah                                          LIN by © Sandra Ludewig

Die aktuellen Anstrengungen zur Unterstützung der (Kreativ-)wirtschaft auf der kommunalen, der Landes- und der Bundesebene werden in der Szene prinzipiell begrüßt, aber auch mit Argusaugen beobachtet. Ein latent vorhandenes Misstrauen ist nicht wegzudiskutieren. Dieses rührt daher, dass die Veranstaltungsbranche mit ihrer sehr kleinteiligen Beschäftigungsstruktur und ihrem hohen Anteil an Freiberuflichen und Selbstständigen anfangs zu kurz gekommen ist und sich selbst erst durch groß angelegte Aktionen in den Fokus der politischen Entscheidungsträger befördern musste. Dies war auch in Mainz zu spüren. Die „Alarmstufe Rot“-Demonstrationen, die Aktionen des Mainzer Staatstheaters, die „Kulturgesichter06131“, die symbolische „Beerdigung“ der Clubs und viele weitere Aktionen fanden statt und hatten alle zum Ziel, auf die äußerst kritische Lage der Veranstalter und Künstler und die teils kaum greifenden Unterstützungsprogramme hinzuweisen. „Vielleicht haben die größeren Multiplikatoren gefehlt“, vermutet LIN, die die Aktionen zwar alle bemerkt und teilweise auch selbst teilgenommen hat, aber eher nicht von einer deutlich über die Szene hinausgehende Reichweite ausgeht. Sie selbst habe von der Soforthilfe des Bundes profitiert, das sei aber natürlich sehr wenig Geld gewesen, „weil meine Betriebskosten eben auch niedrig sind.“ Starke und effektive Unterstützung sei eher aus dem privaten Bereich gekommen. Etwa durch die proaktive Hilfe der „pop rlp“ sei die ganze Situation „sehr gut abgefangen“ worden. Auch der Verein „Kultur akut“ aus Mainz habe schnell und unkompliziert gefördert. „Die Arbeit dieses Vereins hat mir sehr geholfen“, berichtet auch Sinu. Beide wurden zudem durch Projektstipendien im Rahmen des Landesprogramms „Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“ unterstützt. Daraus kam auch Hanne Kah ein Stipendium zugute, vom Bund erhielt die Band aber „leider keine Förderungen“.

Die Beantragung bei den öffentlichen Programmen sei nicht einfach gewesen, so berichten alle drei. „Wir sind schließlich Musiker und keine Juristen oder Steuerberater“, stellt LIN klar. Es sei sehr zu begrüßen, dass einige Programme aufgelegt worden seien, aber angesichts der Sonderrolle der Kunst und Musik erreiche man dadurch kaum den zu normalen Zeiten nötigen Status. Zudem sei über die Funktion und das grundsätzliche Vorhandensein der Programme „relativ schwach kommuniziert“ worden. Der Erfolg eines Antrags hänge stark ab von der eigenen „Rechercheleistung, Hartnäckigkeit und auch von der Flexibilität, seine Projekte spontan so zu verändern, dass sie den Förderrichtlinien entsprechen.“

Wieder ist die Einschränkung der freien künstlerischen Entfaltung festzustellen. Allerdings weisen diese Aspekte implizit auf das Positive in der Krise hin: Die drei Talente der Mainzer Musikszene benennen es unterschiedlich klar. Doch ihnen allen ist anzumerken, dass sie selbst aktiv gewesen sind. Sie haben versucht, den Schock und die Ohnmacht abzuschütteln und den Widrigkeiten zu trotzen. Alle drei blicken hoffnungsvoll nach vorne und können möglicherweise bald auf die erfolgreiche Überwindung schauen. Und darauf, sich selbst eine Perspektive eröffnet zu haben.

Hanne Kah betont zudem, wie sehr sie beeindruckt war von der „Solidarität, die wir durch all unsere Projekte zu spüren bekommen haben.“ Dies hat auch Sinu wahrgenommen, der findet, dass sich „der Zusammenhalt zwischen Musikern und Publikum verbessert hat.“ LIN appelliert, dass man die eigene Situation in ein Verhältnis rücken und relativieren solle. „Für uns ist das schlimm, aber es gibt so viele Menschen, denen es viel schlechter geht: Geflüchtete, Wohnsitzlose und Menschen, die ihre Existenz komplett verloren haben.“ Ihre Hoffnungen setzt sie in die Lehren, die man als globale Gesellschaft aus der Pandemie ziehen wird. „Man muss sich von der Schuldfrage lösen“, sagt die Musikerin. Die Zerstörung der Umwelt und des Klimas seien eine kollektiv verursachte Herausforderung, das Virus ein Symptom. Wenn die Welt solchen Problemen mit Solidarität begegne, werde sie auch Lösungen finden. Den Soundtrack dazu könnten Hanne Kah, Sinu und LIN beisteuern.

Hintergrund

Die Corona-Pandemie ist für die globale Gesellschaft ein Schock und eine große Herausforderung. Manche Unternehmen haben zwar Glück und profitieren aus der plötzlich aufgetretenen Krise, aber die meisten sind unverschuldet und einigermaßen hilflos mindestens in die Nähe der Insolvenz geschleudert worden. Die Veranstaltungsbranche und viele weitere Teile der Kreativwirtschaft sind besonders betroffen, da es für diese Geschäftsmodelle oft notwendig ist, sich mit anderen zu treffen und in Kontakt zu kommen – und genau dies ist jetzt nicht möglich. Für eine kreative und junge Stadt wie Mainz ist diese Branche überlebenswichtig, daher soll nun ein Blick hinter die Kulissen der hiesigen Kultur- und Kreativszene zeigen, wie die Mainzer Veranstalter, Künstler und Gastronomen mit der Pandemie umgehen und den neuen Widrigkeiten trotzen. Unser Gastautor Moritz Eisenach, der als Geschäftsführer der Mainzer Konzertagentur „Musikmaschine“ in engem Kontakt zur Musiker- und Veranstalterszene steht, hat sich in seiner Blase umgehört und im Gespräch mit den drei vielversprechenden Musikertalenten Hanne Kah, LIN und Sinu aus der Landeshauptstadt versucht, das groteske Jahr 2020 zu rekapitulieren.

Inside MusikmaschineIm ersten Teil unserer Reihe sprach unser Gastautor, Moritz Eisenach mit Tobias Petri, Besitzer der Spiritusbar, über dessen Erfahrungen mit den Folgen der Corona-Pandemie. Das ganze Interview können Sie in dem Beitrag lesen: Mainzer Kreativwirtschaft trotzt der Corona-Krise #1Im zweiten Teil berichtet Moritz Eisenach über seinen eigenen Arbeitsalltag, der sich aufgrund der Pandemie schlagartig veränderte: Inside Musikmaschine.