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Corona2020-03-13T18:36:09+01:00

Was Kundinnen und Kunden rund um ihre Sparkasse und den Umgang mit Geld jetzt wissen müssen.

Sind Sparkassen auf die Corona-Pandemie vorbereitet?2020-03-13T17:44:12+01:00

Alle Institute der Sparkassen-Finanzgruppe haben so genannte „Business Continuity“-Pläne, also Notfallpläne für die Fortführung des Geschäftsbetriebs. Die Notfallpläne auch der Sparkasse Mainz sehen grundsätzlich vor, den Geschäftsbetrieb weiter fortzuführen.

Derzeit werden unsere Planungen an die aktuelle Situation angepasst. Das haben wir auch in früheren Fällen, zum Beispiel SARS, so gehandhabt. Für das Inkrafttreten der Notfallpläne sind die Einschätzungen der staatlichen Stellen maßgeblich. Wir beobachten die Entwicklung genau und stimmen unsere Maßnahmen auf Basis täglicher Lagebeurteilungen ab.

Was umfassen die Notfallpläne der Sparkassen?2020-03-17T13:57:19+01:00

Unsere höchste Priorität ist es, unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen und dabei gleichzeitig eine stabile Versorgung mit Bankdienstleistungen zu gewährleisten. Wir wollen mit präventiven Maßnahmen darüber hinaus auch dazu beitragen, dass sich die Verbreitung des Corona-Virus in unserer Gesellschaft verlangsamt. Aus diesen Gründen haben wir proaktiv neues Personal- und Filialkonzept eingeführt. Dieses sieht vor, dass unsere Filialen bis auf Weiteres als SB-Standorte genutzt werden können und unsere Beratungscentren im Vollbetrieb weitergeführt werden. Die Neugruppierung ermöglicht es uns auch, Back-Up-Teams in Reserve zu halten, für den Fall, dass im Verlauf der Pandemie auch Kolleginnen und Kollegen von uns sich mit dem Virus infizieren. Was das konkret für Ihre Filiale vor Ort bedeutet, finden Sie unter:

Darüber hinaus sehen unsere Notfallpläne unter anderem vor, dass unsere Sparkasse auch weiterhin telefonisch erreichbar ist, dass Online-Banking durchgeführt werden kann, und dass die Kernsysteme zur Abwicklung von Buchungs- und Überweisungsvorgängen laufen. Dank des stärksten Netzes von Selbstbedienungsautomaten bzw. Geldautomaten bieten wir das höchstmögliche Sicherheitsniveau für die Bargeld- und Serviceversorgung. Alleine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Mainz bieten wir Service an über 100 Automaten. Um die Versorgung mit Bargeld in der Region zusätzlich zu erleichtern, stellen wir außerdem in einer gemeinsamen Aktion mit der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms unsere Automatennetze allen Kundinnen und Kunden der jeweils anderen Institute bis auf Weiteres kostenlos zur Verfügung.

Kann ich mich an einem Geldautomaten anstecken?2020-08-05T11:41:42+02:00

Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel von Mensch zu Mensch über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Eine Ansteckung über Oberflächen wie beispielsweise Geldautomaten oder Bankschalter, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, erscheint daher unwahrscheinlich. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert.

Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden.

Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung. Geldautomaten sind jedoch nicht mehr oder weniger gefährlich als andere öffentlich verfügbare Gegenstände.

Um auch an diesen potenziellen Kontaktpunkten das höchstmögliche Maß an Hygiene zu gewährleisten, hat die Sparkasse Mainz einen Desinfektionsdienst eingerichtet. Dieser desinfiziert regelmäßig die Oberflächen sämtlicher SB-Automaten der Sparkasse Mainz.

Kann ich mich in der Sparkassen-Filiale anstecken?2020-03-13T18:57:42+01:00

Von zahlreichen Menschen benutzte Griffe, etwa von Türen, Fenstern und Teeküchen-Schubladen, aber auch Wasserhähnen oder Knöpfe in Fahrstühlen, sind potenzielle Keimquellen. Laut Bundesamt für Risikobewertung liegen genaue Daten zum Überleben von Covid-19 auf Oberflächen noch nicht vor.

Eine gute Handhygiene, wie sie das Robert-Koch-Institut empfiehlt, ist also in jedem Fall angebracht. Das Risiko für eine Keimübertragung sinkt, wenn man Türen mit Handschuhen öffnet und schließt, oder wenn möglich per Ellbogen oder Schulter. Wenn der Kontakt mit der Hand unvermeidbar ist, sollte man die Hände direkt danach waschen. Gängige Reinigungs- und Desinfektionsmittel, wie sie etwa von den meisten Reinigungskräften verwendet werden, wirken gegen den Erreger.

In allen Filialen der Sparkasse Mainz wurden unsere Teams mit Desinfektionsmitteln für die Oberflächendesinfektion versorgt. Diese werden regelmäßig eingesetzt, um besonders übertragungssensible Flächen, wie etwa Türgriffe oder Tresen, zu desinfizieren. Darüber hinaus werden zeitnah alle Filialen mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet, um Kunden und Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Händedesinfektion in den Situationen zu geben, in denen das empfohlene Händewaschen als unpraktisch empfunden wird.

Wie reagieren die Sparkassen vor Ort auf die Corona-Krise?2020-03-13T18:59:01+01:00

Wir übernehmen die Empfehlungen der staatlichen Stellen für eine verstärkte Hygiene, stellen zum Beispiel Desinfektionsmittel im Eingangsbereich auf beziehungsweise in Kundenbereichen und in den Beratungsbüros. Darüber hinaus verzichten wir bereits seit einigen Tagen auf das Händeschütteln zur Begrüßung. Für alle SB-Geräte der Sparkasse Mainz ist ein Desinfektionsdienst eingerichtet worden. In allen Filialen werden häufig berührte Oberflächen wie Türgriffe oder Tresen regelmäßig desinfiziert.

Muss ich Angst haben, mich beim Zahlen mit Bargeld anzustecken?2020-03-18T09:16:59+01:00

Geldscheine gelten nicht als Übertragungsweg. Es gibt keinerlei Belege dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird. Für die Bürgerinnen und Bürger empfiehlt die Bundesbank im Umgang mit Banknoten und Münzen die gleichen Maßnahmen bezüglich der Handhygiene wie bei allen anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs auch. Zahlungen in Geschäften sind weiterhin per Karte oder mit dem Handy möglich. Prinzipiell gilt, dass durch mobiles Bezahlen der Kontakt mit Bargeld vollständig vermieden werden kann. Das mobile Bezahlen können Sie jederzeit (auch vorsorglich) als App in Ihrem Smartphone aktivieren entweder für Android oder für Apple.

Wie schützen Sparkassen ihre Mitarbeitenden?2020-03-13T17:13:37+01:00

Wir verzichten aktuell auf alle Kunden- oder Mitarbeiterveranstaltungen. Dienstreisen werden nur dann gemacht, wenn sie unbedingt nötig und nicht verschiebbar sind. Ergeben sich Anzeichen, dass Mitarbeitende infiziert sein könnten, bestehen Regelungen, dass diese vom Dienst befreit werden. Zusätzlich sind bei aufkommenden Symptomen Untersuchungen bei Hausarzt oder Betriebsarzt vorgesehen. Bis zur Klärung verbleiben Mitarbeitende zu Hause.

Werden Geldscheine desinfiziert?2020-03-13T17:14:07+01:00

Nein, hierzu liegen auch keine neuen Anforderungen der staatlichen Stellen vor. Das Eurosystem führt jedoch regelmäßig Untersuchungen dazu durch, ob die Produktion oder der Umlauf von Euro-Banknoten Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben können – auch im Zusammenhang mit Viren.

Soll ich meine Aktien jetzt verkaufen?2020-03-30T16:58:45+02:00

Es gehört zu den typischen Reflexen vieler Privatanleger, dass sie unter dem Eindruck panischer Marktsituationen ihre Aktien bei Tiefstkursen verkaufen. Auf diese Weise werden aus zwischenzeitlichen Kursverlusten realisierte Verluste. Es ist daher gerade in besonderen Marktphasen sinnvoll, seine Anlagestrategie zunächst mit seiner Sparkassen-Beraterin bzw. seinem Sparkassenberater zu besprechen.

Anleger sollten sich zudem regelmäßig bei seriösen Experten informieren. Aktuelle Markteinschätzungen von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, dem Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe, finden Sie hier.

Muss ich um mein Erspartes fürchten?2020-03-25T16:50:00+01:00

Nein. Unser Finanzsystem ist stabil. Durch die zusätzlichen Sicherungssysteme innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe, die eine Bestandsgarantie für jedes einzelne Institut beinhalten, liegt das Schutzniveau von Sparkassen insgesamt deutlich über den gesetzlichen Anforderungen. In der Sparkassen-Finanzgruppe hat noch kein Kunde Einlagen oder darauf fällige Zinsen verloren.

Wie komme ich an Geld, wenn die Sparkasse Filialen schließen muss?2020-03-17T12:48:35+01:00

Die Selbstbedienungsbereiche werden auch bei, durch die Corona-Krise bedingte, zeitweise Filialschließungen im üblichen Rahmen geöffnet bleiben. Für die Bargeldversorgung beauftragen wir spezialisierte Dienstleister.  Darüber hinaus besteht in fast allen weit verbreiteten Einzelhandelsketten die Möglichkeit, Bargeld beim Einkaufen abzuheben. Falls Sparkassen ihre Filialen schließen müssen und Geldautomaten nicht weiter befüllt werden könnten, wären Zahlungen in Geschäften trotzdem weiterhin uneingeschränkt per Karte oder mit dem Handy möglich. Die Sparkasse Mainz bietet Bankdienstleistungen wie Überweisungen oder kostenfreien Bargeldservice insgesamt an über 100 Automaten in Mainz und Rheinhessen an. Wo Ihr nächstgelegener Sparkassen-Standort ist, sehen Sie in unserem Filialfinder. Zudem bieten die Sparkasse Mainz, die Mainzer Volksbank und die Volksbank Alzey-Worms ab sofort Kundinnen und Kunden des jeweils anderen Instituts kostenlosen Zugriff auf das eigene Automatennetz.

Wie komme ich an mein Kundenschließfach, wenn meine Filiale vorübergehend als SB-Center betrieben wird?2020-03-26T09:40:58+01:00

Wenn Ihr Kundenschließfach sich an einem der Standorte befinden, die wir derzeit aufgrund der Corona-Pandemie vorsorglich als SB-Center betreiben, können Sie einen Vor-Ort Termin für den Zugang zum Tresorraum vereinbaren. Melden Sie sich hierzu am besten per Mail an info@sparkasse-mainz.de oder telefonisch über unser Kunden-Servicecenter unter 06131 200 9 100.

Ich habe eine E-Mail/ einen Anruf der Sparkasse erhalten, in der ich wegen der Corona-Pandemie dazu aufgefordert werde, meine persönlichen Daten zu aktualisieren. Ist diese E-Mail echt/ handelt es hierbei um einen Sparkassen-Mitarbeiter ?2020-05-08T10:25:22+02:00

Antwort: Nein, Sie werden niemals von der Sparkasse Mainz per E-Mail dazu aufgefordert, Ihre persönlichen Daten zu aktualisieren und dann über einen Link in der E-Mail weitergeleitet.

Zur Zeit nutzen Kriminelle die Corona-Pandemie aus, um im Namen von Banken und Sparkassen sogenannte Pishing-Mails zu versenden. Mit diesem Trick wollen Betrüger an Ihre Daten für das Online-Banking gelangen.

Als Betreff wählen sie dafür oft aktuelle Anlässe, wie beispielsweise “Personalausfall wg. Schließungen von Schulen”. Einen beispielhaften Screenshot können Sie hier einsehen:

https://forum.s-cert.de/screenshots/S-CERT-N815231-Mail01.png .

Über zwei Pishing-Seiten werden Sie aufgefordert, folgende Daten einzugeben:

  • Anmeldename
  • PIN
  • Bankleitzahl
  • Mobiltelefon

Zusätzlich sollen Sie ein Foto der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises hochladen.

Wir versichern Ihnen, dass die Sparkasse Mainz eine solche Anfrage unter keinen Umständen in dieser Weise stellen wird und raten Ihnen dringend davon ab, solche E-Mails zu beantworten.

Falls Sie bereits Daten eingegeben oder eine Kopie Ihres Personalausweises hochgeladen haben, melden Sie sich bitte bzgl. der Sperrung Ihres Online-Banking-Zugangs sowie der Sparkassen-Card (Debitkarte) umgehend bei Ihrem Kreditinstitut.

Update Stand 30. April 2020

Aktuell werden unsere Kunden von Betrügern angerufen, die sich als Sparkassen-Mitarbeiter oder Mitarbeiter eines Sicherheits-Teams ausgeben. Um Sie zu täuschen, fälschen die Anrufer dabei ihre Rufnummer, sodass es für Sie so aussieht als ob es sich wirklich um einen Anruf von Ihrer Sparkasse handelt. Zudem kennen die Anrufer häufig ihre aktuellen Kontostände und Umsätze (Vermutlich haben Sie im Vorfeld auf eine Pishing-Mail reagiert, indem Sie auf den Link der Betrüger geklickt und Ihre Daten eingegeben haben – siehe oben).

Vielfach erfolgen die betrügerischen Anrufe auch abends oder am Wochenende und damit außerhalb der normalen Geschäftszeiten, damit Sie keine Möglichkeit haben, bei Ihrer Sparkasse nachzufragen. Während des Telefonats werden Sie aufgefordert, eine oder mehrere TANs zu nennen, die Sie in Abhängigkeit von dem genutzten TAN-Verfahren per SMS oder pushTAN-App zugeschickt bekommen oder die Sie beim chipTAN-Verfahren mit Hilfe Ihres TAN-Generators erzeugen sollen. Als Vorwände werden dabei u. a. der Rückruf vermeintlich erfolgter betrügerischer Überweisungen oder die Bestätigung eines neuen Sicherheitssystems in Zeiten der Corona-Pandemie genannt.

VORSICHT: Bitte nennen Sie am Telefon niemals eine TAN; Sparkassen-Mitarbeiter werden Sie unter keinen Umständen am Telefon danach fragen. Andernfalls können Betrüger diese TAN zur Durchführung von betrügerischen Online-Banking-Überweisungen in Ihrem Namen nutzen.

Sofern Sie einen solchen Anruf erhalten haben, melden Sie sich bitte bzgl. der Sperrung Ihres Online-Banking-Zugangs umgehend bei Ihrem Kreditinstitut. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie dem Anrufer eine TAN genannt haben.

Erreichen können Sie uns per Mail an info@sparkasse-mainz.de oder telefonisch über unser Kunden-Servicecenter unter +49 (0)6131 200 9100.

Außerhalb unserer Erreichbarkeit (Mo-Fr 08:00 – 20:00 Uhr)  wählen Sie zum Sperren Ihrer Karte sowie Ihres Online-Bankings die zentrale Notrufnummer +49 116 116. Diese ist an 365 Tagen von 00:00 – 24:00 Uhr erreichbar.

Ich befinde mich derzeit in Quarantäne und kann mein Zuhause nicht verlassen. Dadurch werde ich auf fremde Hilfe angewiesen sein, die für mich beispielsweise den Einkauf erledigt und nach Hause bringt. Wie kann ich dabei sicher, hygienisch und schnellstmöglich bezahlen?2020-03-26T09:42:09+01:00

Menschen, die wegen Quarantäne oder wegen sonstiger Einschränkungen nicht ihre Wohnung verlassen können, sind auf Einkaufshilfe angewiesen. Um die Einkaufshelfer zu bezahlen, ist allerdings kein Bargeld nötig. Und obwohl Bargeld nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse nicht im Verdacht steht, eine Infektionsquelle zu sein, raten wir dringend dazu, auf Nummer sicher zu gehen und diese Zahlungen ohne physischen Kontakt zu erledigen.

Wir bieten dafür drei verschiedene kostenlose Möglichkeiten an, wie das Einkaufsgeld einfach, sicher und schnell zum Einkäufer gelangt. Ob vor dem Einkauf als Vorschuss oder erst zum nachträglichen Begleichen der Rechnung entscheidet dabei die Person, für die eingekauft wird.

1.  Option für Kundinnen und Kunden ohne Online Banking-Zugang

Der Kunde kann in unserem Kunden-Servicecenter telefonisch (06131 200 9 100) eine sogenannte Echtzeitüberweisung beauftragen. Das Geld ist in der Regel innerhalb von 10 maximal jedoch in 20 Sekunden beim Empfänger (in diesem Fall dem Einkäufer).

2. Option für Kundinnen und Kunden mit Online Banking

Im Online Banking kann vom Kunden selbst eine Echtzeitüberweisung ausgelöst werden. Selbstverständlich ebenfalls kostenlos.

Der Höchstbetrag einer Einzelzahlung liegt bei 15.000 €. Beachten Sie dabei auch Ihr individuelles Limit im Online-Banking.

Nach der TAN-Eingabe können Sie in der Umsatz­anzeige Ihres Online-Bankings den aktuellen Status Ihrer Echtzeit-Überweisung einsehen: Bei einer erfolgreichen Ausführung wird Ihnen eine Belastungs­buchung angezeigt.

3. Option für Kundinnen und Kunden, die Mobile Banking nutzen

Wer ein Smartphone besitzt und Kunde einer Sparkasse ist, kann einfach über die App bzw. über unseren Handy-Bezahldienst Kwitt die Rechnung begleichen. Der Aufwand ist vergleichbar mit dem Versenden einer sehr kurzen WhatsApp-Nachricht. Sie brauchen dazu lediglich die Handynummer des Empfängers. Auch hier kann der Einkäufer nach wenigen Sekunden schon prüfen, dass das Geld bereits auf seinem Konto ist. Auch diese Option kostet nichts.

Mein Unternehmen ist von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Was muss ich dazu jetzt wissen und wo finde ich Unterstützung?2020-03-27T12:58:06+01:00

Eine qualifizierte Beratung für Unternehmen ist gerade auch in Ausnahmesituationen der Ausgangspunkt für wohlüberlegtes Handeln. Damit Entscheidungen getroffen werden können, liegt unser Schwerpunkt der Beratung aktuell auf den Folgen des Coronavirus für die Wirtschaft und Unternehmen in Mainz und Rheinhessen. Hierfür stehen unseren Firmenkunden ihre Ansprechpartner persönlich oder telefonisch zur Verfügung.

Die Ausbreitung des Coronavirus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern stellt auch viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit dieser Übersicht bieten wir Ihnen eine erste Orientierung über aktuelle Unterstützungsangebote für die Unternehmen aus der Region.

Position der Sparkasse Mainz zum Umgang mit der Corona-Krise

Die Sparkasse Mainz ist Partner für Unternehmen in Mainz und Rheinhessen und stützt– gerade auch in diesen Zeiten – die regionale Wirtschaft.

Den vollständigen Text finden Sie hier.

Leitfaden zur Vorgehensweise für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind:

  1. Hausbank kontaktieren

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte als erster Schritt zeitnah das Gespräch mit uns gesucht werden. Bitte beachten Sie unsere Checkliste.

  1. Bürgschaftsbank kontaktieren

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz besichert werden.

Hier finden Sie die Förderhilfen der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz.

  1. Kurzarbeit beantragen

Wenn Ihr Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit anordnet, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten.

Die Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf den Internetseiten der Arbeitsagentur.

  1. Steuerstundung verhandeln

Reden Sie mit Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater über die Möglichkeit von Steuerstundungen.

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt des Finanzamts der Stadt Mainz.

  1. Verschiedene Darlehensprogramme

Zur Stabilisierung der Finanzierungssituation stehen Ihnen die Instrumente der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ebenfalls zur Verfügung. Die Hilfskredite der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer können seit dem 23. März 2020 bei Ihrer Sparkasse Mainz (Hausbank) beantragt werden. Ausführliche Detailinformationen und eine auf unsere Firmenkunden abgestimmte FAQ finden Sie in unserem Blogbeitrag “Corona-Hilfe. So kommen Sie jetzt schnell an Ihren Förderkredit“.

Hier geht es zum Unterstützungsangebot der ISB.

Weitere allgemeine Informationen zu Corona finden Sie hier:

Ich bin als Privatkunde von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen. Wie kann ich meine Kreditraten bei der Sparkasse Mainz aussetzen?2020-04-09T12:17:03+02:00

Aufgrund der Corona-Krise geraten nicht nur Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, sondern auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Beispiel durch Kurzarbeit kann das Einkommen zeitweise geringer ausfallen, als vor der Corona-Krise. Wenn auch Sie in dieser Weise von der Pandemie betroffen sind und Ihnen deshalb die Zahlungen nicht zumutbar sind, können Sie ab sofort die Aussetzung der Zins- und Tilgungs­zahlungen für Ihre Verbraucher­kredite für drei Monate veran­lassen. Die gesetzliche Regelung dazu sieht vor, dass Sie die Zahlungen spätestens im Juli 2020 wieder aufnehmen müssen. Zahlungen, die Sie jetzt aussetzen, werden an die ursprünglich vereinbarte Kreditlaufzeit angehängt.

Voraussetzung ist, dass Sie nicht bereits vor der COVID-19-Pandemie in einen wirtschaftlichen Engpass geraten sind.

 

So setzen Sie Tilgung und Zinszahlung aus

Schritt 1: Laden Sie sich bitte folgendes Formular „Anfrage zur Darlehensaussetzung“ als PDF herunter.

Schritt 2: Füllen Sie das heruntergeladene Formular „Anfrage zur Darlehensaussetzung“ bitte aus. Des Weiteren senden Sie uns bitte einen Nachweis über Kurzarbeit inklusive Angaben zur einer Aufstockung durch Ihren Arbeitgeber oder Kündigung aufgrund der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie zu.

Senden Sie anschließend die Dokumente an folgende E-Mail-Adresse: Ratenaussetzung@sparkasse-mainz.de* oder per Post an Ihre Sparkasse Bahnhofstr. 1 55116 Mainz.

Schritt 3: Ihre Sparkasse nimmt zur weiteren Abstimmung Kontakt zu Ihnen auf.

* Die Kommunikation per E-Mail erfolgt standardmäßig unverschlüsselt. Dabei ist nicht auszuschließen, dass an der Übertragung unbeteiligte Stellen Inhalte einer E-Mail zur Kenntnis nehmen und die Inhalte verändern oder verfälschen können. Daher empfehlen wir Ihnen, uns aus Ihrer Sicht sensible und schützenswerte Daten per Post zukommen zu lassen.

Ich nutze bislang kein Online Banking und würde das jetzt gerne von Zuhause aus einrichten. Kann ich das, ohne in eine Filiale zu gehen?2020-03-31T16:20:41+02:00

Ja, das geht. Wir haben die Freischaltung zum Online Banking-Verfahren für Sie deutlich vereinfacht. Wie Sie Ihren Zugang bequem und sicher von zuhause aus selbst einrichten können, erfahren Sie hier.

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